Archiv für die Kategorie 'Glossar'

Auszahlplan

Geschrieben von am 16. Mai 2012 | Abgelegt unter Glossar

Auch Entnahmeplan genannt. Bei einem Auszahlplan erhält der Anleger aus einem bestimmten Investmentvermögen regelmäßige Zahlungen. Der auszuzahlende Betrag wird durch Verkauf der entsprechenden Anzahl von Anteilen finanziert. Die Anleger lassen sich entweder die Erträge inklusive des eingezahlten Kapitals über einen festgesetzten Zeitraum auszahlen (Auszahlplan mit Kapitalverzehr) oder sie entnehmen ausschließlich die Kapitalerträge auf unbegrenzte Zeit (Auszahlplan mit Kapitalerhalt). Auszahlpläne sind besonders als zusätzliche Altersversorgung geeignet. Zuzahlungen, zusätzliche Auszahlungen oder die Auflösung des Investmentdepots sind jederzeit möglich.

Kapitalertragsteuer

Geschrieben von am 9. Mai 2012 | Abgelegt unter Glossar

Die Kapitalertragsteuer (KESt) ist eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuerschuld und kann beim Privatanleger im Rahmen seiner Einkommensteuerveranlagung angerechnet werden. Sie wird erhoben auf die erzielten Erträge des Investmentfonds.

Die KESt auf Dividenden beträgt 20 Prozent und wird direkt aus dem Fondsvermögen bezahlt. Die KESt auf Zinsen (sog. Zinsabschlagsteuer) beträgt 30 Prozent.

Der Einbehalt von KESt kann durch Vorlage eines Freistellungsauftrags oder einer Nichtveranlagungs-Bescheinigung vermieden werden.

Quelle: BVI

Kursentwicklung

Geschrieben von am 6. Mai 2012 | Abgelegt unter Glossar

Die Kursentwicklung eines Wertes bezieht sich auf den Verlauf der Vergangenheit. Der Wert kann sich positiv sowie auch negativ entwickeln. Der Kurs des Wertes kann sich in der Zukunft abweichend von der Entwicklung der Vergangenheit bewegen.

Spitzenrefinanzierungsfazilität

Geschrieben von am 1. Mai 2012 | Abgelegt unter Glossar

Quelle: Deutsche Bundesbank

Pfandbrief

Geschrieben von am 1. Mai 2012 | Abgelegt unter Glossar

Festverzinsliches Wertpapier, das zur Refinanzierung von Hypothekarkrediten dient. Pfandbriefe werden von Hypothekenbanken, Schiffspfandbriefbanken und öffentlich-rechtlichen Kreditanstalten ausgegeben. Pfandbriefe werden an deutschen Börsen im amtlichen Handel notiert. Die Besicherung von Pfandbriefen erfolgt durch erstrangige Hypotheken, wobei das Emissionsvolumen zu jeder Zeit durch Hypotheken von mindestens gleichem Zinsertrag gedeckt sein muss. Pfandbriefe sind mündelsicher und erfreuen sich bei konservativen Anlegern großer Beliebtheit. Das deutsche Pfandbriefrecht befindet sich zurzeit im Umbruch.



Quelle: HSBC

DVFA

Geschrieben von am 30. April 2012 | Abgelegt unter Glossar

Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung. 1960 gegründeter Verband, dem meist bei Banken und Kapitalanlagegesellschaften beschäftigte Analysten und Anlageberater angehören. Ziele der DVFA sind die stetige Verbesserung der Finanz- und Wertpapieranalyse, die Förderung des Verständnisses der Öffentlichkeit für die Bedeutung der Wertpapieranalyse und die Zusammenarbeit mit Institutionen gleicher Zielsetzung im Ausland.



Quelle: HSBC

Deutsche Bundesbank

Geschrieben von am 28. April 2012 | Abgelegt unter Glossar

Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main, die durch das Gesetz über die Deutsche Bundesbank (BBankG) vom 26.7.1957 errichtet wurde. Mit dem Eintritt in die dritte Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion zum 1.1.1999 ist die Deutsche Bundesbank integraler Bestandteil des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) geworden, das von diesem Zeitpunkt an die Geld- und Währungspolitik für die Teilnehmerstaaten gemeinschaftlich bestimmt. In diesem Rahmen hat die Bundesbank zum einen an der Erfüllung der Aufgaben des ESZB mit dem vorrangigen Ziel mitzuwirken, die Preisstabilität zu gewährleisten, und zum anderen für die bankmäßige Abwicklung des Zahlungsverkehrs im Inland und mit dem Ausland zu sorgen. Der Präsident der Bundesbank ist unabhängiges Mitglied im Rat der Europäischen Zentralbank und wirkt so an allen grundsätzlichen geld- und währungspolitischen Entscheidungen mit. Die Organisation der Deutschen Bundesbank wurde Ende April 2002 an die durch das ESZB veränderten Rahmenbedingungen angepasst.

Quelle: Deutsche Bundesbank

PostIdent

Geschrieben von am 28. April 2012 | Abgelegt unter Glossar

Wenn Sie Ihren Bausparvertrag über das Internet abschließen und Neukunde werden, muss – gemäß Geldwäschegesetz – eine Identitätsfeststellung vorgenommen werden. Bei dieser werden Ihre Personalien und Ihre Unterschrift anhand des Personalausweises oder des Reisepasses durch einen Mitarbeiter der Deutschen Post in einer Postfiliale bestätigt. Dies erfolgt mithilfe eines Coupons.

Reallokation

Geschrieben von am 25. April 2012 | Abgelegt unter Glossar

Regelmäßige Überarbeitung und gegebenenfalls Neuzusammensetzung z. B. eines Depots, eines Portfolios oder eines Index anhand festgelegter Kriterien. So werden z. B. die deutschen DAX®-Indizes regelmäßig anhand der Marktkapitalisierung und der Höhe der Börsenumsätze reallokiert.



Quelle: HSBC

Gemischte Fonds

Geschrieben von am 24. April 2012 | Abgelegt unter Glossar

Gemischte Fonds können sowohl in Aktien als auch in Rentenpapiere investieren, sie kombinieren Wachstumschancen der Aktienengagements mit Renditen aus festverzinslichen Wertpapieren. Dies gibt dem Fondsmanager einen größeren Anlagespielraum. Bei stagnierenden oder fallenden Aktienkursen kann er zu verzinslichen Wertpapieren wechseln; bei positiver Tendenz am Aktienmarkt kann er den Schwerpunkt wieder auf die Aktienanlage verlagern.

Quelle: BVI

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