Monatsarchiv für Dezember 2011

Discountbroker

Geschrieben von am 26. Dezember 2011 | Abgelegt unter Glossar

Seit 1994 in Deutschland etablierte Finanzdienstleister. Sie bieten die Abwicklung von Wertpapieraufträgen zu Gebühren an, die in der Regel deutlich unter den banküblichen Sätzen liegen. Der Kunde erhält allerdings oft keine Anlageberatung. Discountbroker wenden sich daher in erster Linie an ein aufgeklärtes Anlegerpublikum, das ohne Beratung auskommen und Gebühren sparen möchte.



Quelle: HSBC

Aktienarten

Geschrieben von am 26. Dezember 2011 | Abgelegt unter Glossar

Nach dem Kriterium der Übertragbarkeit unterscheidet man Inhaber-, Namens- und vinkulierte Namensaktien. Dem die Urkunde präsentierenden Inhaber stehen sämtliche Aktionärsrechte zu. Bei Namensaktien ist der Eigentümer auf der Aktienurkunde bezeichnet. Bei der Übertragung an vinkulierten (gebundenen) Namensaktien ist noch die Zustimmung der AG erforderlich. Nach dem Kriterium des Stimmrechts unterscheidet man Stamm- und Vorzugsaktien: Stammaktien verbriefen das volle Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Bei Vorzugsaktien ist das Stimmrecht meist ausgeschlossen, dafür stehen dem Vorzugsaktionär eine höhere Dividende beziehungsweise eine Garantiedividende und andere Vorrechte zu, z. B. eine Bevorzugung bei einer möglichen Liquidation der AG. Die rechtlichen Bestimmungen in anderen Ländern können von denen in Deutschland abweichen. Aktien mit gleichen Rechten bilden eine Gattung.



Quelle: HSBC

Großbanken

Geschrieben von am 25. Dezember 2011 | Abgelegt unter Glossar

Quelle: Deutsche Bundesbank

Depot

Geschrieben von am 25. Dezember 2011 | Abgelegt unter Glossar

Sammelstelle für Wertpapiere, auch für Investmentanteile. Beispiele sind ein:

a) Wertpapierdepot bei einem Kreditinstitut, das nicht nur eine sichere Aufbewahrung garantiert, sondern dem Anleger auch die Verwaltung seiner Anteile abnimmt, wie z.B. die Einziehung, Abrechnung und Gutschrift der Erträge.

b) Depot in Form eines Investmentkontos bei einer Investmentgesellschaft.

Portfolio

Geschrieben von am 24. Dezember 2011 | Abgelegt unter Glossar

Im Zusammenhang mit Geldanlagen oft als Synonym für Depot gebraucht (Wertpapierportfolio). Bei Investmentfonds bezeichnet der Begriff z. B. den Wertpapierbestand



Quelle: HSBC

Investmentfonds

Geschrieben von am 24. Dezember 2011 | Abgelegt unter Glossar

Als Begriffsdefinition nach deutschem Recht “Sondervermögen”. Das Sondervermögen wird von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltet und von einer von ihr unabhängigen Depotbank verwahrt. Der Begriff Sondervermögen besagt, dass es streng getrennt vom eigenen Vermögen der Investmentgesellschaft zu halten ist. Bei Investmentfonds wird das mit einem einzelnen Wertpapier verbundene Risiko dadurch vermindert, dass viele verschiedene Wertpapiere gekauft werden. Wenn sich unter 100 Wertpapieren eines weniger gut entwickelt, beeinflusst es die Performance der Anlage weniger, als wenn es die einzige Geldanlage wäre.

Finanzierungsplan

Geschrieben von am 23. Dezember 2011 | Abgelegt unter Glossar

Der Finanzierungsplan basiert auf dem ermittelten Finanzierungsbedarf, der tragbaren Belastung und den jeweiligen Finanzierungszielen des Bausparers. Der Plan gibt Aufschluss über die Belastung durch Zins- und Tilgungsleistungen.

Verzinsung

Geschrieben von am 23. Dezember 2011 | Abgelegt unter Glossar

Laufender Zinsertrag beziehungsweise Rendite einer verzinslichen Wertpapieranlage. Man unterscheidet dabei die Nominal- und die Effektivverzinsung. Die Nominalverzinsung gibt die auf den Nennwert bezogene Verzinsung in Prozent an, die Effektivverzinsung bezieht sich anstelle des Nennwerts auf den aktuellen Kurswert des Wertpapiers.



Quelle: HSBC

Shareholder-Value

Geschrieben von am 22. Dezember 2011 | Abgelegt unter Glossar

Wertschöpfung im Sinne der Aktionäre eines Unternehmens. Ziel einer am Shareholder-Value orientierten Unternehmenspolitik ist es, für die Anteileigner eine angemessene Rendite ihrer Anlagen zu schaffen. Dies kann auch im Interesse anderer Gruppen wie Belegschaft, Kunden oder Zulieferer des Unternehmens sein, weil eine langfristige Sicherung der Rentabilität eines  Unternehmens angestrebt wird.



Quelle: HSBC

Deficit Spending

Geschrieben von am 22. Dezember 2011 | Abgelegt unter Glossar

Aus dem englischen Sprachraum stammender Begriff für die Finanzierung staatlicher Ausgaben durch Aufnahme von Schulden (Defizit) meist zum Zwecke der Konjunkturanregung.

Quelle: Deutsche Bundesbank

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