Angesichts der gewaltigen Staatsverschuldung ziehen sich die Warnungen vor Inflation wie ein roter Faden durch die Tagungsvorträge bei Banken und Anlageberatern. Die Sorgen vor der Geldentwertung haben letztendlich die Immobilie zum Schwerpunktthema gemacht, aber da Streuung immer eine gute Empfehlung ist, sollte man sich auch umsehen, welche Möglichkeiten es in diesem und in anderen interessanten Markt noch gibt. Solar und andere Energiefonds seien hier erwähnt.
Die Wirtschaftskrise scheint schon wieder vorbei, was bedeutet das nun aber für die Branche der geschlossenen Fonds? Wenn das halbwegs optimistische Szenario für die Weltwirtschaft zutrifft, dann sollte sich das ja auch bald in einer steigenden Nachfrage nach Anlageprodukten zeigen, denn die Preise für Assets im Immobilien- oder Schiffsbereich sind auf historischen Tiefständen, und wer den Aufschwung nicht verpassen oder seine Verluste aus den Jahren 2008 und 2009 wieder aufholen will, der muss jetzt noch einsteigen. 2010 war schon ein erfolgreiches Jahr, aber aktuell ist zu beobachten, daß die Preise schneller zu steigen beginnen – Inflation!
Inflation [lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen"] bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, signifikanten Anstieg des Preisniveaus infolge längerfristiger Ausweitung der Geldmenge durch Staaten oder Zentralbanken. Es verändert sich also das Austauschverhältnis von Geld zu allen anderen Gütern zu Lasten des Geldes: für eine Geldeinheit gibt es weniger Güter, oder umgekehrt: für Güter muss mehr Geld gezahlt werden, das heißt, sie werden teurer. Daher kann man unter Inflation auch eine Geldentwertung verstehen.
In einem kürzlichen Interview mit „Focus Money” stellte der Ökonom Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), fest, dass die staatliche Verschuldung im Rahmen der Konjunkturpakete die Deutschen im Jahr 2011 teuer zu stehen kommen könnte. Geld dürfte so stark an Wert verlieren wie seit Jahrzehnten nicht. Der Ökonom erwartet eine kräftige Geldentwertung in Deutschland. „Schon in einigen Monaten wird die Inflation deutlich nach oben schießen”, sagte Straubhaar. Aber auch andere Experten schließen sich dieser Meinung an, da zuviel Geld im Markt ist. „Gelddruckmaschinerie”, „Hyperinflation” und „Helikopter-Geld für den Globus” sind Schlagworte, die nahezu täglich in der Presse zu finden sind. Eine Geldentwertung von 5 bis 10% pro Jahr für die Zeit nach 2010 hält Straubhaar für denkbar. So hoch lag die Inflationsrate seit den 90er Jahren nicht mehr.
Aus einem kürzlichen Fachbericht in der Finacial Times konnte man ebenfalls entnehmen, daß die Inflation wohl die nächste Blase sein wird, mit geschätzten Inflationsraten von durchschnittlich 5 % p.a..
Wir möchten Ihnen deshalb heute einen aktuellen geschlossenen Fonds vorstellen.
Hier erhalten Sie einen Kurzüberblick:
Fondsname Contrium 3 Innovation und Wachstum (Flex)
Gesellschaft Contrium
Fondskategorie Private Equity
Substanzquote 86.26 %
Mindestanlage 10.000 EUR
Ausschuettung
Laufzeit 10 J. Jahre
Aktueller Status verfuegbar im Februar 2010
Fremdkapitalquote
Währung EUR
Verfügbar seit 08.09.2010
Anleger können sich unmittelbar oder mittelbar über den Treuhänder als Kommanditisten an der Contrium 3 Innovation & Wachstum GmbH & Co. KG einem geschlossenen Dachfonds beteiligen. Die Fondsgesellschaft soll Beteiligungen an mehreren Venture Capital-Fonds eingehen, die sich ihrerseits an Portfoliounternehmen beteiligen.
Die Beteiligung ist langfristig angelegt. Sie hat eine geplante Laufzeit bis zum 31.12.2020. Die Geschäftsführung ist berechtigt, die Laufzeit der Gesellschaft zweimal um je ein Jahr zu verlängern. Eine vorzeitige Kündigung der Beteiligung durch die Anleger ist nicht möglich, es sei denn, es liegen die Voraussetzungen für eine Kündigung aus wichtigem Grund vor.
Die Anleger haben die Wahl zwischen zwei Einzahlungsvarianten: “Klassik” und “Flex”; im Folgenden wird die Variante Flex beschrieben.
Einzahlung:
50% Einmalzahlung plus 6% Agio, jeweils bezogen auf die gesamte Zeichnungssumme, fällig 14 Tage nach Annahme der Beitrittserklärung, und 25 monatliche Teilzahlungen in Höhe von jeweils 2%, bezogen auf die gesamte Zeichnungssumme, in den auf die Annahme der Beitrittserklärung folgenden 25 Monaten.
Die Mindestbeteiligung beträgt EUR 10.000. Vorgaben zur Staffelung höherer Beteiligungen bestehen nicht.
Auszahlung:
Freie Liquidität des Contrium 3 wird an die Gesellschafter ausgezahlt, auch bereits vor Auflösung der Gesellschaft. Auszahlungen können zum Beispiel dann erfolgen, wenn ein Zielfonds eine Beteiligung an einem Portfoliounternehmen mit Gewinn veräußert hat und den Veräußerungserlös an seine Investoren ausgeschüttet hat. Auszahlungen sollen, unter Berücksichtigung von notwendigen Liquiditätsreserven (insbesondere für Zahlungsverpflichtungen gegenüber Zielfonds, für Ergebnisvorabs und Kosten der Fondsgesellschaft), mindestens 5% des Kommanditkapitals betragen. Der Auszahlungsverlauf ist im Voraus nicht kalkulierbar. Mit ersten Auszahlungen ist nicht vor dem fünften Jahr zu rechnen. Es wird angestrebt, dass zwischen dem siebten und achten Jahr das eingezahlte Eigenkapital zurückgeflossen ist.
Die Fondsgesellschaft ist eine gewerblich geprägte Personengesellschaft. Dividendeneinkünfte und Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften (wie den Portfoliounternehmen) unterliegen auf Ebene der Anleger dem sogenannten Teileinkünfteverfahren, d.h. sie sind nur zu 60% in die Berechnung des zu versteuernden Einkommens des Anlegers einzubeziehen und mit dem persönlichen Einkommensteuersatz zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer zu versteuern. Zinseinkünfte (z.B. aus der Zwischenanlage von Liquiditätsüberschüssen) sind demgegenüber voll steuerpflichtig. Anfallende Gewerbesteuer kann in pauschalierter Form bis zu Höchstbeträgen entsprechend den gesetzlichen Regelungen auf die Einkommensteuer der Anleger angerechnet werden. Die Fondsgesellschaft übernimmt keine Zahlung von Steuern für die Anleger. Der Anbieter übernimmt keine Zahlung von Steuern für die Fondsgesellschaft oder die Anleger.
Keine Kommentare »