Monatsarchiv für Januar 2010

Halbjahresbericht/Jahresbericht

Geschrieben von am 31. Januar 2010 | Abgelegt unter Glossar

Die Fondsgesellschaft muss über jeden Fonds alljährlich zwei Berichte veröffentlichen: einen Halbjahres- und einen Jahresbericht. Über den Umfang dieser laufenden Berichterstattung zugunsten der Anleger bestehen klare gesetzliche Vorschriften. Jahresberichte müssen beispielsweise genaue Angaben enthalten über Vermögens- und Erfolgsrechnung, Verwendung des Erfolges, Zahl der zurückgenommenen und neu ausgegebenen Anteile, Schlussbestand der ausgegebenen Anteile, Inventarwert eines Anteiles am letzten Tag des Rechnungsjahres, usw.. Der Jahresbericht ist innerhalb von drei Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres zu veröffentlichen, der Halbjahresbericht innerhalb von zwei Monaten nach Berichtsstichtag.

Quelle: BVI

Niedrigzinspolitik

Geschrieben von am 31. Januar 2010 | Abgelegt unter Glossar

Gesamtheit der von einer Notenbank zu ergreifenden Maßnahmen, die dazu geeignet sind, das allgemeine Zinsniveau zu senken oder auf einem bereits zuvor erreichten niedrigen Stand zu halten. Maßnahmen der Niedrigzinspolitik sind die Senkung der Leitzinsen und die Erhöhung zinsgünstiger Refinanzierungskontingente. Ziel der Niedrigzinspolitik ist in erster Linie eine Belebung der Wirtschaft durch Verbilligung der Kredit- und Finanzierungskosten.



Quelle: HSBC

Zero-Bond

Geschrieben von am 30. Januar 2010 | Abgelegt unter Glossar

Schuldverschreibung ohne Zinskupon. Im Gegensatz zu herkömmlichen Anleihen werden Zero-Bonds nicht laufend verzinst. Die Papiere werden unterhalb des Nominalwerts emittiert und bei Fälligkeit zum Nominalwert eingelöst (getilgt). Zero-Bonds weisen in Zeiten deutlich fallender Kapitalmarktrenditen oft starke Kurssteigerungen auf.



Quelle: HSBC

Outright-Geschäft

Geschrieben von am 29. Januar 2010 | Abgelegt unter Glossar

Quelle: Deutsche Bundesbank

Sparer-Freibetrag

Geschrieben von am 29. Januar 2010 | Abgelegt unter Glossar

Diese Regelgung gilt bis 31.12.2008:
Jedem Anleger steht ein Sparer-Freibetrag zu. Um diesen unverzüglich und nicht erst im Rahmen der Einkommensteuererklärung auszuschöpfen, kann jeder Anleger gegenüber seiner Investmentgesellschaft, Bank oder Sparkasse einen Freistellungsauftrag erteilen. Bei rechtzeitiger Vorlage werden bei Depotverwahrung der Anteilscheine die steuerpflichtigen Teile der Ausschüttungen des Fonds bis zur Höhe des Freistellungsauftrags (maximal 801 Euro pro Anleger bei Einzelveranlagung, bei Zusammenveranlagten maximal 1.602 Euro) ohne Abzug ausgezahlt bzw. bei thesaurierenden Fonds die Zinsabschlagsteuer den Anlegern erstattet. Bei Eigenverwahrung der Anteile ist eine Berücksichtigung der einbehaltenen Zinsabschlagsteuer nur im Rahmen der Einkommensteuererklärung möglich.

Ab dem 01.01.2009 gilt der Sparer-Pauschbetrag.

Quelle: BVI

Studie: Wie nachhaltig sind Dax-Firmen?

Geschrieben von am 28. Januar 2010 | Abgelegt unter Allgemein

54 Prozent der deutschen Top 30-Unternehmen halten das Thema Nachhaltigkeit für so wichtig, dass sich darum der Vorstand kümmert. Das hat eine Umfrage der Fondsgesellschaft Union Investment ergeben.

"Nachhaltigkeit ist für uns als Investor ein wichtiger Aspekt eines dynamischen Risikomanagements bei unseren Anlageentscheidungen", so Michael Schmidt, Leiter des Aktienfondsmanagement und Geschäftsführer der Union Investment Privatfonds GmbH. "Nachhaltigkeit erschöpft sich nicht nur in Ökologie, sondern umfasst auch wirtschaftliche und ethisch-soziale Kriterien. Diese dreidimensionale Konzeption der Nachhaltigkeit sichert dauerhaft die zukunftsfähige Entwicklung von Volkswirtschaften und Unternehmen."

Das Ergebnis der Umfrage und der hohe Rücklauf von 93 Prozent zeugten laut Schmidt nicht nur von hohem Interesse der 30 befragten Dax-Unternehmen, sondern unterstrichen auch die Bedeutung, die das Thema Nachhaltigkeit bei den Konzernen einnehme. Bei 53,6 Prozent der Dax-Firmen zeichnet der Vorstand verantwortlich für die nachhaltige Firmenstrategie. Bei familiengeführten Unternehmen steht das Thema in besonderem Maße auf der Agenda.

Dennoch gibt es Licht und Schatten: Zwar lassen sich 86 Prozent der im deutschen Leitindex geführten Unternehmen ihr Umweltmanagementsystem nach der international anerkannten Norm DIN ISO 14001 zertifizieren. Und 61 Prozent richten sich bei der Berichterstattung nach der Global Reporting Initiative. Doch der Nachhaltigkeitsbericht ist nur bei 11 Prozent Bestandteil des Geschäftsberichts und somit von Wirtschaftsprüfern abgenommen. Und nur 39 Prozent der Dax-Firmen setzen die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance-Kodex ohne Ausnahmen oder Einschränkungen um.

In Verbindung stehende Nachrichten:

Geschäftsjahr

Geschrieben von am 28. Januar 2010 | Abgelegt unter Glossar

Beginn und  Ende des Geschäftsjahres eines jeden Fonds. Das Geschäftsjahr wird bei der Auflegung festgelegt.

Quelle: BVI

Commercial Papers

Geschrieben von am 28. Januar 2010 | Abgelegt unter Glossar

Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von wenigen Tagen bis unter zwei Jahren. Sie werden von großen Unternehmen zur flexiblen Deckung ihres kurzfristigen Kreditbedarfs emittiert. Commercial Papers sind Abzinsungspapiere wie der Wechsel, d.h. der Zins wird vom Nominalwert abgezogen. Die Renditen orientieren sich an repräsentativen Geldmarktsätzen im entsprechenden Laufzeitbereich.

Quelle: Deutsche Bundesbank

ImmobilienScout24-Gründer steigt bei Who Finance ein

Geschrieben von am 27. Januar 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Jürgen Böhm, Mitbegründer von ImmobilienScout24, ergänzt als neuer Gesellschafter das Gründerteam der Berater-Bewertungsplattform Who Finance.

"Mit ImmobilienScout haben wir die Immobiliensuche revolutioniert. Aus meiner Sicht hat whofinance.de das Potenzial, die Suche nach Finanzberatung komplett auf den Kopf zu stellen", so Böhm zu seinem Einstieg. 

Bei dem im Jahr 2007 gegründeten Bewertungsportal Who Finance finden Verbraucher Bewertungen über Berater bei Banken, Sparkassen und Versicherungen in Deutschland und können selbst Bewertungen über ihren Berater abgeben. Dabei werden Servicequalität, Angebotsqualität und Beratungskompetenz abgefragt. Die Nutzer tragen somit selbst zu mehr Transparenz und Qualität in der Finanzwelt bei.

Who Finance veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Bestenlisten. Jüngst wurden die besten Berater der gemeinsam mit DAS INVESTMENT durchgeführten Aktion "Deutschland verdient mehr" präsentiert. Derzeit sind auf whofinance.de mehr als 1.500 Berater gelistet, die von mehr als 6.500 Kunden bewertet wurden.

"In den letzten zwei Jahren ist es uns gelungen, Berater von nahezu allen großen Banken, Versicherungen, und unabhängigen Finanzdienstleistern auf unsere Plattform zu bekommen. Jetzt müssen wir Online mehr Gas geben", so Geschäftsführer Mustafa Behan, der vor der Gründung von Who Finance bei McKinsey, der Deutschen Bank und zuletzt als Executive Director bei Fidelity Investments tätig war.

Mehr zum Konzept der Berater-Bewertungsplattform im Interview mit Mustafa Behan: "Finanzberatung ist Grundversorgung"

In Verbindung stehende Nachrichten:

GewerbeImmobilie

Geschrieben von am 26. Januar 2010 | Abgelegt unter Glossar

Eine Immobilie, deren ausschließliche Zweckbestimmung der gewerblichen Nutzung dient, wie z.B. Bürohäuser, Lagerflächen, Einkaufscenter etc..

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