Monatsarchiv für November 2009

Solidaritätszuschlag

Geschrieben von am 30. November 2009 | Abgelegt unter Glossar

Auf Einkünfte wird ein zusätzlicher Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent der entsprechenden Steuer erhoben. Bei Investmentfonds sind davon die Kapitalertragsteuern und die Zinsabschlagsteuer betroffen.

Aktienindex

Geschrieben von am 30. November 2009 | Abgelegt unter Glossar

Ein Aktienindex ist eine Kennziffer zur Darstellung der Kursentwicklung oder Performance (Performanceindex) einer bestimmten Auswahl von Aktien.

Fonds ohne Ausgabeaufschlag – der SGAM Fund INDEX – US A – ISIN LU0197583387 – WKN A0DKGA

Geschrieben von am 30. November 2009 | Abgelegt unter Aktienfonds USA

Fonds ohne Ausgabeaufschlag – das geht eigentlich ganz einfach. Sie können beispielsweise prüfen, ob der SGAM Fund INDEX – US A der richtige Fonds für Sie ist. Auf der Webseite www.fit4fonds.de werden Ihnen sämtliche Fonds angeboten, unter anderem auch der SGAM Fund INDEX – US A. Alternativen zu diesem Fonds können Sie auf diese Webseite auch ganz einfach finden.

Kurze Infos zum Fonds:
Der SGAM Fund INDEX – US A wurde am 18.08.2004 aufgelegt und ist thesaurierend. Die Anteile des Fonds werden mit 5,00 % Ausgabeaufschlag ausgegeben. Der in der Kategorie Aktienfonds USA anlegende Fonds hat 0,60 % Verwaltungsgebühr pro Jahr. Die Anteile werden in US-Dollar angeboten, aufgelegt wurde der Fonds in Luxemburg
Performance in der Vergangenheit: 1Monat: -3,07%, 6 Monate: +6,29%, 1 Jahr: -5,11%, 2 Jahre: -18,67%, 3 Jahre: -13,18%, 5 Jahre: -4,07% (Stand: 31.10.2009, alle Angaben pro Jahr]
Die besten Fonds in den letzten 12 Monaten (gleiche Kategorie):
Morgan St US Eq Grth ($) AH €
+29,55%
JPM US 130/30 A acc EUR hedged
+23,98%
Janus US All Cap Growth A €
+23,85%
Franklin US Focus Fund A acc €-H1
+23,60%
Nordea North American Value HB NOK
+23,47%
Stand: 31.10.2009

Wichtige Links zum Fonds: Stammdaten, Kursentwicklung, Risiko, Zusammensetzung, Rabatt & Abwicklung, Infos

Der SGAM Fund INDEX – US A ist bei der Fondsdepot Bank, der Frankfurter Fondsbank und der ebase als VL-Fonds nicht möglich.
 
Weitere Information unter unserer kostenlosen Serviceline: 0800 – 0953550

Postbank Dynamik DAX – ISIN LU0074279729 – WKN 986770 – Kursentwicklung des Fonds

Geschrieben von am 30. November 2009 | Abgelegt unter Aktienfonds Deutschland

Der Postbank Dynamik DAX ist ein Fonds der in der Kategorie Aktienfonds Deutschland anlegt. Mit 3,25 % Ausgabeaufschlag und 0,75 % hat der Postbank Dynamik DAX eine normale Gebührenstruktur. Der am 14.03.1997 aufgelege Fonds wird von Jörg Schäfer, Carsten Stillbauer gemanagt, der Fonds ist thesaurierend. Das Fondsmanagement verfolgt folgendes Anlageziel: Das Fondsmanagement investiert in deutsche Standardwerte und orientiert sich dabei am DAX 30.

Weitere Links zum Fonds: Stammdaten, Kursentwicklung, Risiko, Zusammensetzung, Rabatt & Abwicklung, Infos.

Dieser Fonds wird mit 100% rabattiert, Sie zahlen also keinen Ausgabeaufschlag. Eröffnen Sie noch heute Ihr neues Depot über fit4fonds.de. Vergleichen Sie mit dem Depotstellenvergleich alle vermittlebaren Depotbanken und suchen Sie sich die Beste aus. Im Menüpunkt “Der Ablauf” können Sie lesen wie eine Depoteröffnung über einen Fondsdiscounter funktioniert. Möchten Sie mehr über Fondsdiscount wissen? Klicken Sie einfach hier: Fondsdiscount.

Kursentwicklung des Postbank Dynamik DAX pro Jahr: 1 Monat -3,16%, 6 Monate +14,97%, 1 Jahr +12,95%, 2 Jahre -17,70%, 3 Jahre -5,24%, 5 Jahre +5,73% (Stand: 31.10.2009)

Sie sparen sich bei einer Anlagesumme von z. B. 30.000 Euro ganze 975,00 Euro Ausgabeaufschlag. Weitere Informationen zum Fondskauf mit Fondsdiscount finden Sie unter Rabatt & Abwicklung.

Die besten Fonds in den letzten 12 Monaten (gleiche Kategorie):
FPM Stockpicker Germany All Cap
+45,71%
Allianz RCM Aktien Deutschland A €
+38,84%
LBBW Exportstrat. Deutschland
+38,12%
DWS ZI Aktien Deutschland
+36,01%
DWS Deutschland
+35,43%
Stand: 31.10.2009

Der Postbank Dynamik DAX ist bei der Fondsdepot Bank, der Frankfurter Fondsbank und der ebase als VL-Fonds nicht möglich.

Rohstoffbörse

Geschrieben von am 28. November 2009 | Abgelegt unter Glossar

Handelsplatz für Güter, meist Rohstoffe wie Kupfer, Baumwolle, Öl oder Weizen, die in großen Mengen entweder als sofort verfügbare Ware oder auf Termin (Futures) gehandelt werden.

Quelle: BVI

Einlagefazilität

Geschrieben von am 28. November 2009 | Abgelegt unter Glossar

Quelle: Deutsche Bundesbank

Euroclear-Manager: "Wir wollen Fondsumsätze schneller und günstiger machen"

Geschrieben von am 27. November 2009 | Abgelegt unter Allgemein

Kaum zu glauben, aber geht es um die Buchungen von Fondsanteilen, ist das wichtigste Kommunikationsmittel in Deutschland das gute alte Fax. Das belgische Unternehmen Euroclear hätte mit dem System Fundsettle eine schnelle Lösung. DAS INVESTMENT.com ließ sich vom Leiter des Produktmanagements, Ivan Nicora, erklären, warum es sich bis jetzt nicht durchgesetzt hat.

DAS INVESTMENT.com: Wenn ich bei meiner Hausbank einen Fonds ordere, ist er häufig erst Tage später ins Depot eingebucht. Ärgerlich, oder?

Ivan Nicora: In der Tat ist in Deutschland eine Buchungsdauer von zwei bis drei Tagen normal. Unsere Plattform Fundsettle ermöglicht dagegen die Abwicklung in Echtzeit und rechnet die Beträge noch am selben Tag ab. 

DAS INVESTMENT.com: Warum ist das dann in Deutschland nicht der Fall?

Nicora: Die Entwicklung ist noch nicht so weit. Viele Fondsumsätze und -buchungen laufen in Deutschland noch über traditionelle Systeme wie dem Fax. Wir sind zwar mit Fundsettle bereits in Deutschland vertreten, konzentrieren uns aber derzeit eher darauf, Fonds grenzübergreifend zu vermitteln. Das könnte beispielsweise ein Luxemburger Fonds für einen deutschen Investor sein.

DAS INVESTMENT.com: Und wenn Sie sich mit der Deutsche-Börse-Tochter Clearstream zusammentun? Die haben sich auch auf die Abwicklung von Investmentorders spezialisiert.

Nicora: Wir haben das vor ein paar Jahren geprüft, aber es funktionierte nicht. Unser nächstes Ziel ist es nun, europaweit stärker zu werden. Um das zu erreichen, haben wir zusammen mit einigen führenden Fondsgesellschaften eine Initiative gestartet, um Fondsumsätze schneller und günstiger zu machen. Die Partner repräsentieren zusammen rund ein Drittel des gesamten Fondsvolumens. Im kommenden Jahr sollen es 50 Prozent werden.

DAS INVESTMENT.com: Wie wollen Sie das erreichen?

Nicora: Indem wir unsere Strukturen in Großbritannien und Irland auf ganz Europa ausrollen. Dort hatten wir vor zwei Jahren EMXCo übernommen. Das ist ein lokales Unternehmen, das Kauf, Verkäufe, Abgleich, Valutierung und Registrierung von Fonds automatisiert. 60 Prozent aller britischen Fondstransaktionen laufen darüber. Im September haben wir deren Systeme in die Systeme von Euroclear Großbritannien und Irland integriert. Nun wollen wir beides mit unserer europaweiten Fundsettle-Plattform verbinden.

DAS INVESTMENT.com: Wie sieht der Zeitplan aus?

Nicora: Die erste Phase haben wir im September gestartet. Im zweiten Quartal 2010 wollen wir fertig sein. Und dann wollen wir unseren Kunden europaweit einen einzigen Anlaufpunkt für alle Fondsgeschäfte bieten können. Und diese Geschäfte werden wir in Echtzeit abwickeln.

In Verbindung stehende Nachrichten:

AfW-Polittalk zur Regulierung der Anlageberatung: "Der Dreck sammelt sich in den Ritzen"

Geschrieben von am 27. November 2009 | Abgelegt unter Allgemein

Beim Entscheidertreffen des AfW Bundesverband Finanzdienstleistung diskutierten Mitglieder des neu konstituierten Finanzausschusses mit über 40 Vorständen und Geschäftsführern über die kommende Regulierung der Anlageberatung. Erste Aussagen zum Zeitplan gab es auch.

Das Entscheidertreffen des AfW findet zweimal jährlich statt. "Wir versammeln die Fördermitglieder des Verbandes, die über die jüngsten politischen Entwicklungen und die Lobbyarbeit seitens des AfW informiert werden", so AfW-Vorstand Carsten Brückner.

Die Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ilse Aigner (CSU), war zwar nicht zugegen, auf ihre in diesem Jahr gestartete und mit viel Medieninteresse begleiteten "Qualitätsoffensive Finanzberatung" wurde aber in der Diskussion häufig Bezug genommen.

Erheblicher Abstimmungsbedarf in der neuen Regierung

Der Koalitionsvertrag spricht in diesem Punkt davon, ein "konsistentes Finanzdienstleistungsrecht" zu schaffen, das Verbraucher vor vermeidbaren Verlusten wirksam schützt. Die Frage an die Runde der Politiker, wie dies konkret zu geschehen habe, wurde nicht eindeutig beantwortet. Insgesamt entstand der Eindruck, dass es im Detail noch erheblichen Abstimmungsbedarf bei den Koalitionspartnern der neuen Regierung bezüglich der Regulierungsvorhaben gibt.

Der stellvertretende Finanzausschuss-Vorsitzende Klaus-Peter Flosbach (CDU) betonte, dass viele Grundsatzdiskussionen bereits geführt worden sind und man sicher 2010 noch eine neue Regelung verabschieden werde, die ein faires Verhältnis zwischen den Anbietern von Finanzprodukten und den Nachfragern, also den Verbrauchern zur Folge haben werde.

Flosbach plädierte dabei für klare Informationspflichten: Der Kunde müsse erkennen können, welche Art von Berater ihm da gegenübersitze. Insbesondere müsse es saubere Begrifflichkeiten geben. "Jeder Verkäufer stellt sich heute als Berater dar", für Flosbach sei nur der ein Berater, der gegen Honorar berate.

Flosbach sprach sich zudem für eine klare Trennung einer Beratung gegen Honorar und der Vermittlung von Finanzprodukten aus. Bei der Neuordnung des Marktes gebe es Grenzen: "Wir können als Staat nicht alles regulieren. Wir müssen vielmehr dafür sorgen, dass ein Nachfrager in diesem System nicht über den Tisch gezogen wird."

Bisherige Regulierung hat Vertriebssystem manifestiert

Frank Schäffler (FDP) bekräftigte, dass man bereits dank der EU-Vorgaben in den vergangenen Jahren einiges auf dem Weg gebracht habe, auch wenn die Verzahnung der Regeln wie bei der Versicherungsvermittlerrichtlinie und der Mifid nicht wirklich überzeuge.

Die Versicherungsvermittlerrichtlinie hätte zudem das herrschende Vertriebssystem manifestiert und den Verbraucherschutz nicht nach vorn gebracht. Dies zeige sich beispielsweise an den ausufernden Dokumentationspflichten eines Versicherungsvermittlers, die sich als nicht zielführend erwiesen hätten.

Der aktuelle Hedgefonds-Skandal um K1 verdeutliche zudem, dass es immer noch möglich sei, Lücken zu nutzen und sich der staatlichen Aufsicht zu entziehen. Daher müsse man einen einheitlich regulierten Finanzdienstleistungsmarkt ohne wesentliche Ausnahmen schaffen.

"Stiftung Warentest" und Rating von Finanzprodukten

Anleger sollten in die Lage versetzt werden, nach objektiven Kriterien über Produkte zu entscheiden. Der Ansatz einer Art "Stiftung Warentest" für Finanzprodukte sei zwar nicht für alle Produkte umsetzbar, im Grunde aber ein guter Ansatz.

Schäffler trat zudem dafür ein, das Rating von Finanzprodukten stärker in den Vordergrund zu stellen. Für den FDP-Politiker geht es im Kern um die Haftung eines Beraters: "Je länger ein Berater in der Verantwortung steht, desto sorgfältiger wird er damit umgehen."

Die Vertreter der Oppositionsparteien Carsten Sieling (SPD) und Gerhard Schick (Bündnis 90/Grüne) lenkten das Augenmerk unter anderem auf den Beratungsprozess und auf die herrschende Intransparenz bei Finanzprodukten.

Sieling hielt den Koalitionspolitikern ihren formulierten Anspruch vor, es solle künftig "kein Finanzmarktprodukt, kein Vertriebsweg, kein Berater" mehr geben, der nicht reguliert sei. Hier seien sehr viel präzisere Vorgaben nötig. Der Koalitionsvertrag enthalte zudem Widersprüche. Statt den Menschen in die Lage versetzen zu wollen, die heutigen Produkte zu verstehen, müssten eher die Produkte transparent und vergleichbar konzipiert sein.

Zu viele deutsche Sonderwege und Ausnahmen

Grünen-Politiker Schick bezeichnete das Stückwerk der bisherigen Regulierungsmaßnahmen als "einzigartig schlecht". Oftmals hätten sich Lobbyisten großer Anbieter durchgesetzt. Dies habe dazu geführt, dass sich besonders viele Probleme in den wenig regulierten Marktbereichen fänden: "Der Dreck sammelt sich in den Ritzen".

Bisherige Regulierungsbemühungen zum Beispiel bei der Finanzmarktrichtlinie Mifid seien, so Schick weiter, mit deutschen Sonderwegen teils zum Schaden der Verbraucher umgesetzt worden. Schick warnte davor, die Regulierung eines Bereichs einfach einem anderen überzustülpen. Die Dokumentationspflichten aus der Vermittlerrichtlinie und missverständliche Begriffe bei der Transparenz wie "Gesamtkostenquote" sollten nicht in die Regulierung der Anlageberatung Eingang finden.

In einer Frage waren sich die vier Finanzausschuss-Mitglieder einig: Die Kontrolle und Bewertung der Finanzprodukte ist wesentliche Voraussetzung für den Verbraucherschutz. Diese könne man allerdings keinesfalls der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) anvertrauen, die personell und konzeptionell damit überfordert wäre.

Aigner-Ministerium bleibt wohl führend, aber nicht ausführend

Wie geht es nun weiter mit dem Regulierungsprozess? Es wird erwartet, dass das Verbraucherschutzministerium BMELV weiterhin die "Lokomotive des Regulierungsprozesses" bleibt, die Umsetzung neuer Regelungen dann aber wie schon bei der Umsetzung früherer EU-Richtlinien an andere Ministerien abgegeben wird.

>> Die Teilnehmer des AfW-Entscheidertreffens (Bild vergrößern)

""Im Falle der Anlageberatung wäre dann erneut das Wirtschaftsministerium in der Pflicht, das bereits Details der Umsetzung der Versicherungsvermittler-Richtlinie in deutsches Recht erarbeitet hatte. "Alle Zeichen sprechen dafür, dass wir eine an den Versicherungsbereich angelehnte Regulierung der Anlageberatung über die Gewerbeordnung erhalten. In diesem Zusammenhang gilt es auch, Fehler im Paragraf 34d der Gewerbeordnung zu korrigieren und die Wettbewerbsnachteile der unabhängigen Finanzdienstleister zu beseitigen", resümiert Frank Rottenbacher, Vorstand des AfW.

Der Verband werde auch seine Positionen zur Honorarberatung und zu Transparenzvorschriften in den Regulierungsprozess einbringen. "Wie stark die Interessenvertretung des AfW für die unabhängigen Finanzdienstleister im Bundestag wahrgenommen wird, zeigt die heutige Anwesenheit hochkarätiger Bundestagsabgeordneter."

Die Frage sei nur: Inwieweit wird die Regulierung der Anlageberatung an diejenige im Versicherungsbereich angelehnt und wann genau? Laut CDU-Mann Flosbach werde das Vorhaben zeitnah noch in der ersten Hälfte des Jahres 2010 angepackt. Zur Debatte stehen dann Punkte wie eine Mindestqualifikation und Sachkundeprüfung für Fondsvermittler, ein öffentliches Register, eine Pflicht zur Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung sowie Dokumentations-, Beratungs- und Informationspflichten.

In Verbindung stehende Nachrichten:

DAX® 100

Geschrieben von am 27. November 2009 | Abgelegt unter Glossar

Dieser Index umfasst die 30 im DAX® 30 und die 70 im MDAX® repräsentierten Aktien. Er besteht im Prinzip aus den 100 größten deutschen Aktien nach den Kriterien der Marktkapitalisierung und des Umsatzes. Der DAX® 100 ist in zehn Branchenindizes unterteilt.



Quelle: HSBC

EBITDA

Geschrieben von am 27. November 2009 | Abgelegt unter Glossar

Earnings before interest, taxes, depreciation and appreciation. Maßzahl für den Unternehmensgewinn ohne Berücksichtigung von Zinsen, Steuern, Zuschreibungen und Abschreibungen. Zur Problematik siehe EBIT.



Quelle: HSBC

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